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Eilmeldung EZB kündigt überraschende Leitzinssenkung an – Märkte reagieren euphorisch!

Tagesaktuelle Meldungen

Politik

Bundesregierung stellt neuen Haushaltsplan 2026 vor: Fokus auf Verteidigung und Digitalisierung

Autor Michael Hoffmann Lesezeit: 4 Min.

Ein Jahr nach der Regierungsübernahme hat der Bundeskanzler heute im Bundestag den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr präsentiert. Angesichts der anhaltenden globalen Spannungen liegt der Schwerpunkt deutlich auf äußerer Sicherheit und wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit.

In seiner rund einstündigen Regierungserklärung betonte der Kanzler, dass die geopolitischen Herausforderungen eine konsequente Neuausrichtung erfordern. "Wir müssen unsere Verteidigungsfähigkeit nicht nur erhalten, sondern massiv ausbauen. Gleichzeitig dürfen wir den Anschluss bei Zukunftstechnologien nicht verpassen", hieß es vor den Abgeordneten.

Der Entwurf sieht vor, den Verteidigungsetat um weitere 14 Milliarden Euro aufzustocken, um die Zusagen an die NATO-Partner verlässlich zu übertreffen. Finanziert werden soll dies unter anderem durch Umschichtungen im Sozialhaushalt und Einsparungen in der Bundesverwaltung. Ein weiterer großer Posten ist ein Sonderfonds für den Ausbau europäischer KI-Infrastruktur.

"Die Sicherheit unseres Landes ist das Fundament unseres Wohlstands. Ohne Sicherheit ist alles andere nichts." – Auszug aus der Rede.

Die Opposition kritisierte den Entwurf scharf. Es drohe eine soziale Schieflage, da dringend benötigte Investitionen in Klimaschutz und Bildung zugunsten des Militärs gekürzt würden. Die endgültige Abstimmung über den Haushalt wird für Ende Juni erwartet.

Wirtschaft

DAX knackt historische 20.000-Punkte-Marke: Frühlingserwachen an den deutschen Börsen

AM
Anna Müller

Was Analysten noch vor Monaten für unrealistisch hielten, ist heute eingetreten: Der deutsche Leitindex DAX hat im Vormittagshandel erstmals in seiner Geschichte die magische Grenze von 20.000 Punkten überschritten.

Getrieben wird die aktuelle Rallye vor allem von starken Quartalszahlen der deutschen Automobilhersteller, die den Wandel zur E-Mobilität nun offenbar profitabel skalieren können. Auch Tech-Schwergewichte meldeten zweistellige Wachstumsraten im Cloud-Geschäft, was das Vertrauen der internationalen Investoren in den Standort Deutschland stärkt.

Wirtschaftsökonomen kommentieren die Lage optimistisch: "Wir sehen hier nicht nur einen Strohfeuer-Effekt. Die Inflation hat sich europaweit wieder bei rund 2 Prozent eingependelt, die Europäische Zentralbank hat den Leitzins moderat gesenkt, und die Unternehmen haben ihre Lieferketten in den letzten zwei Jahren extrem robust aufgestellt. Das zahlt sich jetzt aus."

Trotz der Euphorie warnen Verbraucherschützer, dass der Börsenboom bei weitem noch nicht in den Portemonnaies der Durchschnittsbürger angekommen sei. Die Reallöhne hinken der Entwicklung auf dem Parkett noch immer leicht hinterher.

Technologie

Europas Antwort auf Silicon Valley: Münchner KI-Startup "NeuroMinds" erreicht Decacorn-Status

JW
Julia Weber

Die deutsche Tech-Szene feiert einen historischen Erfolg: Das Münchner KI-Unternehmen "NeuroMinds" hat in einer neuen Finanzierungsrunde über 2 Milliarden Euro eingesammelt und wird nun mit mehr als 10 Milliarden Euro bewertet.

Während US-amerikanische Konzerne den Markt für generative Künstliche Intelligenz lange Zeit dominierten, etabliert sich NeuroMinds als ernstzunehmende, europäische Alternative. Das Geheimnis des Erfolgs? Die von dem Startup entwickelten Modelle sind nicht nur extrem leistungsfähig, sondern auch vollständig DSGVO-konform und verbrauchen nachweislich 40 Prozent weniger Energie beim Training.

Zu den Lead-Investoren gehören neben großen europäischen Banken auch staatliche Fonds aus Frankreich und Deutschland. "Wir beweisen, dass digitale Souveränität in Europa keine Utopie ist, sondern ein hochprofitables Geschäftsmodell sein kann", erklärte die Geschäftsführung am Rande der Bekanntgabe.

Das frische Kapital soll in den Bau eines eigenen Supercomputer-Zentrums in Leipzig fließen, das noch in diesem Jahr den Betrieb aufnehmen soll. Dies wird nicht nur tausende hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Region schaffen, sondern Deutschland auf der globalen KI-Landkarte weit nach oben katapultieren.

Wirtschaft Analyse

Der Immobilienmarkt entspannt sich: Warum jetzt der beste Zeitpunkt für Käufer ist

TS
Dr. Thomas Schmidt

Nach Jahren der Überhitzung stabilisiert sich der deutsche Wohnungsmarkt spürbar. Sinkende Bauzinsen und eine Stagnation der Kaufpreise eröffnen neue Chancen für Eigenheimsuchende.

Unsere große Marktanalyse zeigt: In Metropolregionen wie München und Berlin stagnieren die Preise nicht nur, in Randgebieten sinken sie teilweise sogar leicht um bis zu 3 Prozent. Kombiniert mit den jüngsten Zinssenkungen der EZB ergeben sich historisch gute Verhandlungsspielräume für Käufer.

Experten raten jedoch weiterhin zur Vorsicht bei sanierungsbedürftigen Altbauten. Die strengeren EU-Energierichtlinien für Wohngebäude können zu unkalkulierbaren Zusatzkosten führen, die den vermeintlich günstigen Kaufpreis schnell zunichte machen.

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